Strom zu sparen ist nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt. Schon mit kleinen Änderungen im Alltag lassen sich Energieverbrauch und CO₂-Ausstoß deutlich reduzieren. Hier sind sieben praktische Tipps, die jeder sofort umsetzen kann:

1. LED-Leuchtmittel verwenden

LED-Lampen verbrauchen bis zu 80 % weniger Strom als herkömmliche Glühbirnen und halten deutlich länger. Die Umrüstung amortisiert sich schnell und bringt spürbare Einsparungen.

2. Standby-Geräte komplett ausschalten

Geräte im Standby-Modus verbrauchen zusammen oft 100–200 kWh pro Jahr. Schaltbare Steckdosenleisten ermöglichen das bequeme Abschalten ganzer Gerätegruppen.

3. Kühlschrank optimal einstellen

Der Kühlschrank läuft 24 Stunden am Tag. Die optimale Temperatur beträgt 7 °C für das Kühlfach und -18 °C für das Gefrierfach.

4. Waschmaschine bei niedrigen Temperaturen waschen

60 % des Stromverbrauchs einer Waschmaschine entfallen auf die Heizung des Wassers. Waschen bei 30–40 °C reicht für normal verschmutzte Wäsche vollkommen aus.

5. Backofen richtig nutzen

Umluft statt Ober-/Unterhitze spart bis zu 20 % Energie. Und: Nutzen Sie die Restwärme – der Ofen kann 10–15 Minuten vor Ende der Garzeit ausgeschaltet werden.

6. Smarte Steckdosen und Thermostate

Smarte Steckdosen und Thermostate ermöglichen die genaue Kontrolle über Heizung und Geräte – per App, nach Zeitplan oder automatisch.

7. Balkonkraftwerk installieren

Wer dauerhaft Strom sparen möchte, sollte ein Balkonkraftwerk in Betracht ziehen. Die Investition amortisiert sich in der Regel in 3–5 Jahren – danach produzieren Sie Strom praktisch umsonst.